Dr. med. Claus Graser und Carl Pfeil 
 


EEG - Elektroencephalo­graphie


Es handelt sich um eine Funktionsuntersuchung der elektrischen Aktivität des Gehirns (Grundsätzlich vergleichbar mit dem EKG). Es werden hier an Gummibändern befestigte Elektroden auf der Kopfhaut platziert. Die Untersuchung ist absolut schmerz- und gefahrlos und kann bedarfsweise beliebig wiederholt werden.

Technische Probleme bei der Untersuchung können durch übermäßig feuchte (Gel) oder feste (Haarfestiger) Haare entstehen, dies sollten Sie vor einer möglichen Untersuchung berücksichtigen.

Die EEG-Ableitungen werden in unseren Praxen mit modernen 24 Kanalgeräten elektronisch aufgezeichnet, die auch eine Bearbeitung nach der Ableitung in speziellen Fragestellungen ermöglichen.


Bild Kopf mir Gehirn modern


Die EEG-Ableitung gesunder Menschen zeigt ein typisches Kurvenbild mit Alpha-Grundaktivität (Wachzustand mit geschlossenen Augen). Abweichungen vom normalen EEG geben Ihrem Neurologen wichtige Hinweise auf Krank­heits­bil­der. Als Wichtigste sind zu nennen:

  • Epilepsie
  • Ohnmachtsanfälle
  • Kopf- und Gesichtsschmerzen
  • Schwindel
  • Hirnleistungsstörungen wie z.B. Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungensowie Orientierungsstörungen.
  • Verdacht auf Demenz
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Entzündungen
  • Psychische Erkrankung, einschließlich Kontrolle einer psychopharmakologischen Behandlung


Die EEG-Ableitung dauert ca. 20 Minuten und erfolgt überwiegend mit geschlossenen Augen, unter Umständen werden sogenannte Provokationsmethoden angewandt, am häufigsten Hyperventilation (Verstärkes Ein- und Ausatmen für etwa ein bis drei Minuten).