Dr. med. Claus Graser und Carl Pfeil 
 

Ultraschalluntersuchungen

Mit Ultraschalluntersuchungen (Doppler- und Duplexsonographie) kann der Blutfluss in den hirnzuführenden Gefäßen gemessen werden und es können Kalkablagerungen der Schlagaderwände mittels Duplexsonographie nachgewiesen werden.

Es handelt sich hierbei um eine schmerzlose, völlig ungefährlich und nicht belastende Untersuchung mit Ultraschall. Während der Untersuchung werden die Pulskurven über einen Bildschirm aufgezeichnet. Die Untersuchung kann bedarfsweise ohne Beeinträchtigung mehrfach wiederholt werden. Doppler- und Duplexuntersuchungen sind eine wichtige Komponente bei der Diagnostik von Kopfschmerzen, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen, Gedächtnisstörungen, bei Verdacht auf Durchblutungsstörungen des Gehirns sowie Verdacht auf Schlaganfälle bzw. sich anbahnende Schlaganfälle.

Darüber hinaus handelt sich um eine sehr sinnvolle Vorsorgeuntersuchung bei älteren Patienten sowie Patienten mit erhöhtem Risiko für Gefäßerkrankungen, hier hervorzuheben sind Patienten mit Bluthochdruck und Stoffwechselstörungen (erhöhte Blutfette bzw. Diabetes mellitus).

 

Die Farbduplexsonographie

Mit dieser Untersuchungstechnik ist eine Darstellung der hirnversorgenden Schlagadern sowohl im Halsbereich (extracraniell) als auch im Schädelinneren (intracraniell ) möglich. Sie wird eingesetzt beim Verdacht bzw. zum Ausschluss von Durchblutungsstörungen des Gehirns , insbesondere , um erhöhte Schlaganfallsgefährdung  frühzeitig zu erkennen und einer geeigneten Behandlung zuzuführen. Die Untersuchung ist absolut schmerz- und risikofrei und kann beliebig oft wiederholt werden.